Pressespiegel

14.12.2017 / 03.05 Uhr

Modeste kritisiert Köln: Stöger-Trennung ein "Kollateralschaden"

Köln - Stürmer Anthony Modeste hat die Personalpolitik seines früheren Klubs 1. FC Köln scharf kritisiert und den beim Fußball-Bundesligisten als Trainer entlassenen Peter Stöger in höchsten Tönen gelobt. "Meiner Meinung nach hätte man ein oder besser zwei Spieler mit etwas mehr Erfahrung dazuholen sollen", sagte Modeste der Sport Bild zu den Transfers im Sommer. Stöger sei zum Opfer der Einkaufspolitik geworden, "weil der FC die Spieler, die der Trainer neu verpflichten wollte, nicht bekommen hat oder sich für andere Namen entschieden hat".
Modeste, der im Sommer für rund 35 Millionen zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian gewechselt war, sieht seinen Abgang als einen der Gründe für den Absturz der in der Bundesliga noch sieglosen Kölner: "Das Ganze fing mit dem Theater um meinen Wechsel an und hat mit der Entlassung von Peter Stöger seinen Tiefpunkt erreicht. Diese Entwicklung war absolut nicht absehbar und macht mich sehr traurig."
Auch die Beförderung von Nachwuchscoach Stefan Ruthenbeck zum Interimstrainer sieht Modeste kritisch. "Dadurch, dass er nur für die letzten 14 Tage der Hinrunde verpflichtet worden ist, halte ich es für die falsche Entscheidung. Jeder Spieler weiß, dass in zwei Wochen der nächste Trainer auf dem Platz steht."
Der 29-jährige Franzose Modeste, der in der vergangenen Saison 25 Tore für den FC erzielt hatte, ist vom neuen BVB-Coach Stöger vollkommen überzeugt. "Bei Borussia Dortmund wird er ganz sicher wieder zeigen, was er kann. Peter Stöger ist ein überragender Trainer. Auch seine menschlichen Qualitäten machen ihn dazu. Ich habe ihm geschrieben, dass ich seinen Abschied beim FC für einen Kollateralschaden halte."

Inhalt bewerten (Driss)
Inhalt bewerten (Joot)
Bewertung
Tendenz: "neutral"
https://www.11freunde.de/nachricht/bundesliga-12114
Inhalt in neuem Fenster öffnen
14.12.2017 / 02.15 Uhr

Die Bundesliga-Rekordtorjäger: Lewandowski nun Zehnter

München - Stürmerstar Robert Lewandowski vom Rekordmeister Bayern München hat sich in der ewigen Torschützenliste der Fußball-Bundesliga auf den zehnten Rang verbessert. Der Pole erzielte am Mittwochabend beim 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Köln sein 166. Tor im 243. Spiel in Deutschlands Eliteklasse - er zog damit mit der Kölner Legende Hannes Löhr (166 Tore in 381 Spielen) gleich.
Lewandowski, der in der aktuellen Saison in 16 Spielen bereits 15 Tore erzielt hat, könnte in seiner momentanen Form im Laufe dieser Spielzeit noch einige Ränge gutmachen. Die vor ihm platzierten Dieter Müller und Klaus Allofs haben jeweils 177 Tore auf dem Konto. Erfolgreichster noch aktiver Torjäger ist Claudio Pizarro mit 191 Treffern - der Peruaner belegt damit Rang fünf im Torjägerranking.
Unangefochten an der Spitze liegt Gerd Müller (365 Tore) vor Klaus Fischer (268) und Lewandowskis aktuellem Trainer Jupp Heynckes (220). - Die Rekordtorschützen der Fußball-Bundesliga seit 1963:
Platz Spieler Verein Tore Elfmeter
1. Gerd Müller (Bayern München) 365 51
2. Klaus Fischer (Schalke 04) 268 10
3. Jupp Heynckes (Bor. Mönchengladbach) 220 12
4. Manfred Burgsmüller (Bor. Dortmund) 213 7
5. Claudio Pizarro* (Bayern München) 191 10
6. Ulf Kirsten (Bayer Leverkusen) 182 14
7. Stefan Kuntz (1. FC Kaiserslautern) 179 30
8. Klaus Allofs (1. FC Köln) 177 10
8. Dieter Müller (1. FC Köln) 177 5
10. Robert Lewandowski (Bayern München) 166 17
10. Hannes Löhr (1. FC Köln) 166 12

Inhalt bewerten (Driss)
Inhalt bewerten (Joot)
Bewertung
Tendenz: "neutral"
https://www.11freunde.de/nachricht/bundesliga-12113
Inhalt in neuem Fenster öffnen
Artikel pro Seite