11FREUNDE-Aktuell

15.10.2017 / 13.15 Uhr

Bundesliga: 5:0-Sieg für Bayern bei Heynckes-Comeback - Hoffenheim nur 2:2

Köln - Jupp Heynckes hat bei seinem Bundesliga-Comeback als Trainer von Fußball-Rekordmeister Bayern München einen standesgemäßen Sieg gefeiert. Der 72-Jährige gewann mit dem Titelverteidiger 1596 Tage nach seinem triumphalen Abschied aus München mit den Triple 2013 einen 5:0 (2:0)-Erfolg gegen den SC Freiburg. Julin Schuster (8.) per Eigentor, Kingsley Coman (42.), Thiago (63.), Robert Lewandowski (75.) mit seinem neunten Saisontor und Joshua Kimmich (90.+3) trafen für die Bayern. 
Heynckes hat die Nachfolge von Carlo Ancelotti beim FC Bayern angetreten, am Samstag war er an seinem 1012. Bundesligaspiel beteiligt. Vor dem Anpfiff hatte es beim Gang zu den Trainerbänken eine herzliche Umarmung von Heynckes und seinem Freiburger Kollegen Christian Streich gegeben. 
Durch den Sieg rückten die Bayern zunächst bis auf zwei Zähler an Tabellenführer Borussia Dortmund heran. Der BVB trifft am Abend auf Vizemeister RB Leipzig. 
Schwer tat sich der Tabellendritte 1899 Hoffenheim beim 2:2 (0:0) gegen den FC Augsburg. Benjamin Hübner (52.) köpfte das erlösende 1:0, doch  Michael Gregoritsch (75.) glich für den FCA aus. Mark Uth (85.) brachte die TSG wieder in Führung, aber ein Eigentor von Kevin Vogt (90.) sorgte für den 2:2-Endstand. Die Kraichgauer rangieren damit zwei Zähler hinter den Bayern. 
Schalke 04 kam bei Hertha BSC zu einem 2:0 (0:0), nachdem die Berliner 46 Minuten in Unterzahl spielen mussten. Genki Haraguchi (Berlin) hatte wegen groben Foulspiels (44.) die Rote Karte gesehen. Leon Goretzka (54., Foulelfmeter) und Guido Burgstaller (78.) schossen die Königsblauen zum Dreier.
Der krisengeschüttelte Hamburger SV unterlag 2:3 (1:1) beim FSV Mainz 05. Alexandru Maxim (2.) hatte die Rheinhessen in Führung gebracht, der Brasilianer Walace (9.) glich für die Hanseaten jedoch schnell aus. Nach 458 Bundesliga-Minuten schossen die Norddeutschen wieder einen Treffer. Stefan Bell (52.) markierte per Kopf das 2:1 für den FSV, Danny Lantza (58.) machte für die Mainzer alles klar. Sejad Salihovic (90.+2, Handelfmeter nach Videobeweis) gelang nur das Anschlusstor. Die HSV-Krise spitzt sich damit zu. 
Aufsteiger Hannover 96 unterlag Eintracht Frankfurt 1:2 (1:1). Sebastien Haller (10.) schoss die Hessen in Führung. Salif Sane (36.) gelang der Ausgleichstreffer für die Niedersachsen, doch Ante Rebic (90.) sicherte den Sieg der Eintracht.
Weiter Tabellenletzter bleibt der 1. FC Köln nach dem 1:2 (0:1) bei Aufsteiger VfB Stuttgart. Referee Benjamin Cortus hatte kurz vor Schluss nach einem Zweikampf zwischen Stuttgarts Dennis Aogo und Sehrou Guirassy zunächst auf Foulelfmeter entschieden. Nach fast vier Minuten Unterbrechung nahm er seine Entscheidung zurück. Wenig später versetzte Chadrac Akolo mit seinem Schuss, der noch abgefälscht wurde, dem FC in der Nachspielzeit den finalen Tiefschlag (90.+4). 
Anastasios Donis traf zum 1:0 (38.) für die Schwaben. Dominique Heintz erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer (77.). "Das war ein Schlag ins Gesicht", sagte Heintz. Trainer Peter Stöger sprach völlig frustriert von einem "Nackenschlag". 

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13.10.2017 / 17.35 Uhr

Stöger vor Stuttgart optimistisch: "Das hat nichts mit irgendeiner Statistik zu tun"

Köln - Trainer Peter Stöger vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln zeigt sich trotz des miserablen Saisonstarts vor dem Spiel bei Aufsteiger VfB Stuttgart optimistisch. "Wir haben Möglichkeiten, das Spiel zu gewinnen, und das hat nichts mit irgendeiner Statistik zu tun. Das ist eine ganz neue Situation", sagte Stöger am Donnerstag: "Für Stuttgart ist es ein wichtiges Spiel, für uns sowieso. Brisanz ist genug in der Partie. Das wird man auch auf dem Platz sehen."
Seit 21 Jahren verlor der FC in der Bundesliga nicht mehr in Stuttgart. Die letzte Niederlage gab es am 8. September 1996. Der VfB gewann mit dem heutigen Bundestrainer Joachim Löw an der Seitenlinie 4:0. Stuttgart ist der Lieblingsgegner des FC.
Stöger weiß jedoch auch um die Drucksituation nach der Länderspielpause mit zwei Spielen gegen die Mitkonkurrenten Stuttgart und Werder Bremen: "Wir haben die Möglichkeit, mit zwei Spielen in Schlagdistanz zu kommen. Wenn du die Spiele aber nicht optimal bestreitest, ist klar, dass es dann ein richtiges Loch gibt."
Trotz des Ausfalls von Sturm-Neuzugang Jhon Cordoba sieht Stöger noch genügend Alternativen für die Offensivzentrale: "Wir haben noch genug Optionen, um eine Doppelspitze bringen zu können. Wir haben Zoller, Osako, Guirassy und Pizarro. Wir haben schon Stürmer." Allerdings wird Osako nach seiner Länderspielreise mit Japan erst am Donnerstagnachmittag erstmals wieder mit dem Team trainieren. 
Köln steht nach sieben Spieltagen mit lediglich einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz. Der VfB steht mit sieben Zählern auf Rang 14.

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02.10.2017 / 19.00 Uhr

Frauenfußball: Titelverteidiger Wolfsburg marschiert weiter

Köln - Titelverteidiger VfL Wolfsburg bleibt in der Frauenfußball-Bundesliga weiter das Maß der Dinge. Am vierten Spieltag gewann der Doublesieger beim MSV Duisburg mit 1:0 (1:0) und weist mit zwölf Punkten und 16:0 Toren eine makellose Bilanz auf. Den entscheidenden Treffer erzielte Nationalspielerin Babett Peter (35.).
Die Verfolger SC Freiburg, Bayern München und 1. FFC Frankfurt feierten ebenfalls Auswärtssiege. Die Münchnerinnen ließen 1899 Hoffenheim beim 4:0 (2:0) keine Chance. Simone Laudehr (17,), Fridolina Rolfö (39.), Kristin Demann (49.) und Lineth Beerensteyn (63.) sorgten für den dritten Saisonsieg der Bayern, die weiter mit drei Zählern hinter Spitzenreiter Wolfsburg auf Platz drei stehen.
Der siebenmalige Meister 1. FFC Frankfurt siegte im ersten Spiel nach der Entlassung des Cheftrainers Matt Ross bei der FF USV Jena 1:0 (1:0). Die Japanerin Kumi Yokoyama (43.) sorgte für einen perfekten Einstand des neuen Trainers Niko Arnautis. Der FFC ist mit ebenfalls neun Punkten Vierter. 
Der SC Freiburg sicherte mit einem 7:0 (4:0)-Kantersieg beim Schlusslicht 1. FC Köln seinen zweiten Tabellenplatz. Der erst 16 Jahre alten Klara Bühl (32./42./47.) gelang ein Dreierpack. Lina Magull (26./29.) traf doppelt, Janina Minge (58.) und Giulia Gwinn (60.) sorgten für den Endstand. Die Partie war mit einer halben Stunde Verspätung angepfiffen worden.
Pokalfinalist SC Sand verpasste im frühen Samstagspiel seinen dritten Sieg. Im Heimspiel gegen SGS Essen unterlag Sand 1:3 (1:0). Anne van Bonn (6.) hatte die Gastgeberinnen in Führung geschossen, doch Ina Lehmann (65.) Linda Dallmann (80.) und Lea Schüller (87.) sorgten für die Wende zugunsten der Essenerinnen.

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